Weil Jesus die Rückenprobleme seiner Freunde nicht länger mit ansehen konnte, bot er ihnen an, dass er alles trägt. Das Angebot steht. (Matthäus 11, 28)
Aus einer Weihnachtskarte. (Quelle)
Samstag, 31. Dezember 2011
Dienstag, 27. Dezember 2011
Weihnachten - So und so
Also, nach längerer Zeit mal wieder was von mir.
Hab schon öfter gedacht: "Das wäre jetzt was für den Blog". Na, und dann fehlt Zeit, Lust und so, um wieder anzufangen. Mal sehen, wie es demnächst klappt.
Die ersten Weihnachtstage liegen hinter uns, war zum ersten Mal seit vielen Jahren in einer dieser Krippenandachten. Oje, hatte Angst davor. Die "Familiengottesdienste" sind ja echt ein Knaller, da flüchten wir lieber in den Dom, zu ordentlicher Liturgie. Nun aber Heiligabend, da ist selbst die erste Christmette um 17 Uhr schon zu spät. Dann also Krippenandacht, damit wenigstens etwas Gottesdienst dabei ist. Dem kleinen Mann ist es (noch) egal, was da in der Kirche passiert.
Und dann das, eine kurze, aber echt schöne Krippenandacht, ein paar Lieder, Gebet, Fürbitten, Vater unser, dazwischen eine erzählte Weihnachtsgeschichte und eine Prozession, bei der Kinder die Krippenfiguren an ihren Ort trugen. Gestaltet von einer Familie aus der Gemeinde. Echt, es gibt noch Laienkatholiken, die andächtige Andachten feiern können, unaufgeregt und ehrlich.
Am ersten Feiertag dann (leider) das komplette Gegenteil. Waren im Kloster, freute mich auf eine schöne Weihnachtsliturgie, mit Johannesevangelium, ansprechender Predigt, ein paar Weihnachtsliederklassiker. Was gab's? Nen "volksnahen" Pater, der sich Texte ausdachte wo es nur ging, eine scheußliche Predigt ("Jesu Geburt ist gar nicht historisch"), davor natürlich das nächtliche Evangelium bzw. Lesungstexte. Ab dann hab ich zum Glück nicht mehr viel mitbekommen, so ein Kirchenvorraum mit Tür hat auch was für sich... Am Ende, das war echt "toll" wurde in er Kirche das Licht ausgemacht und es gab "Stille Nacht".
Oh man.
Ich hoffe, ich schaffe es in den kommenden Tagen noch mal in die Messe, mal schauen, was dann passiert.
Ansonsten: Fröhliche Weihnachten noch!
Hab schon öfter gedacht: "Das wäre jetzt was für den Blog". Na, und dann fehlt Zeit, Lust und so, um wieder anzufangen. Mal sehen, wie es demnächst klappt.
Die ersten Weihnachtstage liegen hinter uns, war zum ersten Mal seit vielen Jahren in einer dieser Krippenandachten. Oje, hatte Angst davor. Die "Familiengottesdienste" sind ja echt ein Knaller, da flüchten wir lieber in den Dom, zu ordentlicher Liturgie. Nun aber Heiligabend, da ist selbst die erste Christmette um 17 Uhr schon zu spät. Dann also Krippenandacht, damit wenigstens etwas Gottesdienst dabei ist. Dem kleinen Mann ist es (noch) egal, was da in der Kirche passiert.
Und dann das, eine kurze, aber echt schöne Krippenandacht, ein paar Lieder, Gebet, Fürbitten, Vater unser, dazwischen eine erzählte Weihnachtsgeschichte und eine Prozession, bei der Kinder die Krippenfiguren an ihren Ort trugen. Gestaltet von einer Familie aus der Gemeinde. Echt, es gibt noch Laienkatholiken, die andächtige Andachten feiern können, unaufgeregt und ehrlich.
Am ersten Feiertag dann (leider) das komplette Gegenteil. Waren im Kloster, freute mich auf eine schöne Weihnachtsliturgie, mit Johannesevangelium, ansprechender Predigt, ein paar Weihnachtsliederklassiker. Was gab's? Nen "volksnahen" Pater, der sich Texte ausdachte wo es nur ging, eine scheußliche Predigt ("Jesu Geburt ist gar nicht historisch"), davor natürlich das nächtliche Evangelium bzw. Lesungstexte. Ab dann hab ich zum Glück nicht mehr viel mitbekommen, so ein Kirchenvorraum mit Tür hat auch was für sich... Am Ende, das war echt "toll" wurde in er Kirche das Licht ausgemacht und es gab "Stille Nacht".
Oh man.
Ich hoffe, ich schaffe es in den kommenden Tagen noch mal in die Messe, mal schauen, was dann passiert.
Ansonsten: Fröhliche Weihnachten noch!
Donnerstag, 8. September 2011
Ziemlich spät...
... ich weiß, aber ich will in dieser ganzen verrückten Zollitsch-Debatte doch auch noch meinen Senf dazugeben. Besser gesagt, nicht meinen, sondern noch mal an den Wortlaut des Interviews erinnern!
Wer hat das eigentlich alles gelesen, bevor er den Erzbischof verurteilt, ihm Böswilligkeit und ich weiß nicht was noch unterstellt hat.
Also er sagt:
Also, er hat nicht gesagt, wir müssten barmherzig sein und diese Menschen zur Kommunion zulassen. Nein, er spricht allgemein von Barmherzigkeit. Und dass wir den Menschen beistehen sollen, die gescheitert sind. Und das ist doch wohl keine Frage oder?
Weiter:
Gut oder nicht gut, das sagt Zollitsch gar nicht. Er spricht nur davon, dass Christian Wulff seinen Glauben lebt. Und auch wenn er nicht ohne Fehl und Tadel ist, Dinge nicht gut gewesen sind, wer von uns kann denn darüber urteilen, wie gläubig er ist, wie ernst er das nimmt? Es kann doch jeder von uns sündigen. Das ist nun mal unsere menschliche Schwäche. Und wissen wir denn, wie sehr Wulff sich seiner Schuld bewusst ist?
Und überhaupt, zumeist zählen zu einer Scheidung zwei. Da können wir uns als Außenstehende, die den Bundespräsidenten nur als Politiker, nicht als Privatmann kennen,doch echt kein Urteil erlauben. Ich weiß jedenfalls nicht, wie es in seinem Herzen aussieht.
Wer hat das eigentlich alles gelesen, bevor er den Erzbischof verurteilt, ihm Böswilligkeit und ich weiß nicht was noch unterstellt hat.
Also er sagt:
Frage: Bundespräsident Wullf hat sich sehr für den Besuch von Beneditk in Deutschland eingesetzt. Wulff ist katholisch, geschieden und wieder verheiratet. Nach den geltenden Regeln istner darum vom Abendmahl ausgeschlossen. Gibt das in der katholischen Hierarchie zu denken?
Zollitsch: Selbstverständlich gibt das zu denken. Der Bundespräsident hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Papst kommt. Wir stehen ja ganz allgemein vor der Frage, wie wir Menschen helfen, deren Leben in wichtigen Dingen unglücklich verlaufen ist. Dazu gehört auch eine gescheiterte Ehe. Das ist eine Frage der Barmherzigkeit, und darüber werden wir in nächster Zeit intensiv sprechen.
Also, er hat nicht gesagt, wir müssten barmherzig sein und diese Menschen zur Kommunion zulassen. Nein, er spricht allgemein von Barmherzigkeit. Und dass wir den Menschen beistehen sollen, die gescheitert sind. Und das ist doch wohl keine Frage oder?
Weiter:
Frage: Was ist denn Ihre Antwort: Ist der Bundespräsident ein guter Katholik?
Zollitsch: Er ist für mich ein Katholik, der seinen Glauben lebt und darunter leidet, wie die Situation ist. Ich bin dem Bundespräsidenten dankbar für sein öffentliches Glaubenszeugnis.
Gut oder nicht gut, das sagt Zollitsch gar nicht. Er spricht nur davon, dass Christian Wulff seinen Glauben lebt. Und auch wenn er nicht ohne Fehl und Tadel ist, Dinge nicht gut gewesen sind, wer von uns kann denn darüber urteilen, wie gläubig er ist, wie ernst er das nimmt? Es kann doch jeder von uns sündigen. Das ist nun mal unsere menschliche Schwäche. Und wissen wir denn, wie sehr Wulff sich seiner Schuld bewusst ist?
Und überhaupt, zumeist zählen zu einer Scheidung zwei. Da können wir uns als Außenstehende, die den Bundespräsidenten nur als Politiker, nicht als Privatmann kennen,doch echt kein Urteil erlauben. Ich weiß jedenfalls nicht, wie es in seinem Herzen aussieht.
Donnerstag, 4. August 2011
Stellenausschreibung
Hab grad in der Mittagspause ein bisschen Zeitung gelesen und dabei eine sehr witzige Stellenausschreibung gelesen.
Das es sowas gibt... ;-)
Das es sowas gibt... ;-)
Dienstag, 2. August 2011
Genug?
Hunger in Ostafrika - Und was kann ich tun?
Ich habe gespendet - Kann ich mich jetzt ruhigen Gewissens zurücklehnen?
Habe ich damit genug getan?
Beten - Hilft das gegen die konkrete Not?
Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass jede Minute Menschen sterben: Erwachsene, Kinder, Babys...
Ich habe gespendet - Kann ich mich jetzt ruhigen Gewissens zurücklehnen?
Habe ich damit genug getan?
Beten - Hilft das gegen die konkrete Not?
Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass jede Minute Menschen sterben: Erwachsene, Kinder, Babys...
Sonntag, 31. Juli 2011
Gebt ihr ihnen zu essen!
Eigentlich mag ich es gar nicht, wenn der Priester beginnt und sagt, dass er Schwierigkeiten hatte, seine Predigt zu schreiben. Heute war es mal wieder so, aber dann gab es eine Predigt, die war super!
Angesichts der Dürre und Hungersnot in Ostafrika fragte sich der Prediger, wie er dies mit den biblischen Motiven vom Festmahl und der Speisung der 5000 zusammen bekommen kann. Er lavierte ein wenig und kam dann auf den entscheidenden Satz: Gebt ihr Ihnen zu essen! Gott traut uns, seiner Kirche zu, dass wir unsere Mitmenschen im Blick haben. Und auch wenn uns das zu überfordern scheint, ist es Er doch, der die große Fülle schenkt. Und in der Eucharistiefeier können wir dies mit hinein nehmen.
Angesichts der Dürre und Hungersnot in Ostafrika fragte sich der Prediger, wie er dies mit den biblischen Motiven vom Festmahl und der Speisung der 5000 zusammen bekommen kann. Er lavierte ein wenig und kam dann auf den entscheidenden Satz: Gebt ihr Ihnen zu essen! Gott traut uns, seiner Kirche zu, dass wir unsere Mitmenschen im Blick haben. Und auch wenn uns das zu überfordern scheint, ist es Er doch, der die große Fülle schenkt. Und in der Eucharistiefeier können wir dies mit hinein nehmen.
Donnerstag, 28. Juli 2011
Missionarisch?
Vincentius Lerinensis fragt (zwar in nem anderen Kontext, aber immerhin), wie wir eigentlich (wieder) missionarisch werden wollen, wenn wir auf klare Fragen keine klaren Antworten geben können.
Hab heute in der hiesigen Kirchenzeitung auch was zum "missionarisch-sein" bzw. vielmehr "nicht-missionarisch-sein" gelesen. Und das hat mich echt geärgert.
Ein Pfarrer aus dem Bistum Magdeburg äußerte sich:
Hab heute in der hiesigen Kirchenzeitung auch was zum "missionarisch-sein" bzw. vielmehr "nicht-missionarisch-sein" gelesen. Und das hat mich echt geärgert.
Ein Pfarrer aus dem Bistum Magdeburg äußerte sich:
Religiöse Kinderwochen (erfreuten) sich nach wie vor großer Beliebtheit. Daran nähmen auch viele Kinder teil, die zwar in katholische Kindergärten gingen, aber nicht getauft seien. Auch viele atheistische Eltern sähen es gern, wenn ihre Kinder mit der religiösen Tradition vertraut gemacht werden. " Das führt sie aber nicht dazu, sich in irgendeiner Form wieder kirchlichem Leben anzunähern", warnte Pfarrer Sch. vor überzogenen Erwartungen.Man, das ist doch echt ärgerlich! Da gibt es die Chance, nicht-religöse Menschen zu erreichen und dann soll man keine "überzogenen Erwartungen" haben. Bitte, hier ist doch die Chance, missionarisch zu wirken, das Christentum bekannt zu machen, davon zu begeistern! Aber wahrscheinlich sind wir so langweilig, dass wir es gar nicht für möglich halten, dass wir andere Menschen von Christus begeistern können...
Abonnieren
Posts (Atom)