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Samstag, 18. Mai 2013

Kinderkirche

Langsam kommt der Große in das Alter, indem evt. ein Kindergottesdienst interessant sein könnte. Wenn er denn kindgerecht ist. Hier gibt es ab und zu sonntags spezielle Gottesdienste, zeitlich nach der Hl. Messe gelegen. Habe ich bisher vermieden, die Themen auf den Ankündigungen sprachen mich nicht sehr an, um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber vielleicht ist es doch mal angebracht hinzugehen, ist ja möglicherweise gar nicht so schlimm.
Aber bin gespannt, ob das als Gottesdienst vom Großen anerkannt wird, denn für ihn sind da essentiell wichtig der "Pastor" und die "Anten" (Ministranten). Der evangelischen Trauung, bei der wir neulich waren und der eine Pastorin vorstand, hat er den Gottesdienstcharakter jedenfalls nicht abgenommen... ;-)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Kinderbücher in der Messe

Der Kleine ist jetzt mittlerweile so weit, dass wir wenigstens bis zu den Lesungen / bis zur Predigt alle zusammen in der Messe sein können. Er schaut dann Bücher an. Wir haben einen "Kirchenbeutel" mit diversen Kirchenbüchern für Kinder, mehr oder weniger passend. U.a. ein sehr schönes Kinderbildermessbuch, ein Schutzengelbuch (naja, aber die Drehbilder sind sehr beliebt) und auch zwei alte, die ich schon als Kind in der Messe angeschaut habe. Vincentius Lerinensis hatte vor längerer Zeit auch schon mal über seine Erfahrungen und Probleme mit dieser Art von Literatur geschrieben.
Nun, jetzt hab ich mich auch selber mal ein bisschen damit beschäftigt. Ein paar der Bilder in den Gebetbüchern sind ja schon eher unmodern, politisch unkorrekt, würde ich mal sagen. Finde ja am nettesten die Nonne, die schöne große Brotlaibe an dunkelhäutige Kinder unter Palmen verteilt. Malt man heute wahrscheinlich eher nicht mehr so. Obwohl ja der Gedanken des Teilens nicht unmodern geworden ist. Aber schon interessant, wie manche Darstellungen so sind...

Sonntag, 28. Oktober 2012

Gesten

Eigentlich bin ich mir in einer Kirche ganz gut bewusst, wie ich mich zu verhalten habe, welche Bewegungen (Kreuzzeichen, Kniebeuge etc.) wann angebracht und angemessen ist.
Und dann frage ich mich doch immer mal wieder, ob's ok ist, noch mal ne Verneigung zu machen, wenn ich wie heute am Altar vorbei noch ein Gotteslob hole. Oder ob es nicht ein bisschen zu frömmelnd ist.

Mittwoch, 15. August 2012

Klein g, Groß G, F und sowas...

Ich muss ja zugegeben, die meisten Gedenktage, ob geboten oder nicht, ebenso Feste, alles, was nicht so im allgemeinen kirchlichen Bewusstsein ist, gehen ziemlich an mir vorbei. Ich bete keine Tagzeiten und hab nicht diesen hübschen Abreißkalender, in die Werktagsmesse komme ich (mittlerweile) auch viel zu selten und so hab ich auch keine wirkliche Chance, alle diese liturgisch herausgehobenen Tage irgendwie zu bemerken. Finde es immer ganz bemerkenswert, wie einige Blogger die Feste und Hochfeste mit Rotwein, Frühstückseiern und dergleichen (auch) würdigen.
Freue mich, wenn dann auf den anderen Blogs was "Zum Tage" zu lesen ist, dann sind die ganzen Feste und dergleichen wenigstens ein bisschen in mein Bewusstsein gekommen.
Und selbst einige der Hochfeste, wie z.B. das heutige, sind früher einfach an mir vorbei gegangen. Weiß auch gar nicht, warum, aber in die Messe gingen wir da früher nicht. War ebenso mit Fronleichnam, das wurde am darauffolgenden Sonntag nachgefeiert. Nur der Dreikönigstag, Allerheiligen und auch Allerseelen (obwohl ja "nur" Gedenktag) wurde mit dem Messbesuch "veredelt". Aber Marienfeste, ganz gleich welches, gab's nur, wenn sie zufällig am Sonntag gefeiert wurden. Das hat sich erst etwas geändert seit dem Studium, da bin ich dann schon noch etwas aufmerksamer geworden.
Und so gabs heute früh den Messbesuch im Dom (mit Senioren und Anzugträgern) und heute abend dann wird gegrillt, zur Feier des Tages. Mit Whiskey und Rosmarin marinierte Steaks warten schon im Kühlschrank auf ihren Einsatz. :-)

Donnerstag, 26. Juli 2012

Froh

Unser Kleiner ist mittlerweile anderthalb. Seitdem er nicht mehr nur Flüssiges zu sich nimmt, habe ich versucht, vor jeder Mahlzeit mit ihm zu beten. Und mittlerweile ist er wirklich so weit, dass er allein die Hände faltet, wenn wir uns zum Essen setzen. Das bleibt zwar meist nur eine Sekunde so, dann wird schon nach der Gabel gegriffen und das Essen verlangt, aber es freut mich wirklich, dass er verstanden hat, dass vor der Mahlzeit noch was anderes passiert.

Samstag, 21. Juli 2012

Gebetszeit

Ein wenig unzufrieden bin ich ja mit meiner persönlichen Frömmigkeit. Also in dem Sinne, dass ich manchmal schon gerne mehr Zeit ins persönliche Gebet investieren würde. Klappt aber nicht, aus Bequemlichkeit, eingefahren Abläufen, ich vergesse es...
Und dann fiel mir grad beim Zähneputzen ein: Was wäre denn, z.B. diese drei Minuten morgens und abends zu nutzen? Sozusagen als Anfang. Ein wenig Bedenken wegen der Würdigkeit hab ich aber schon. Nun, ein Gebet kann ich nicht nur in absolut stillen Momenten wie kurz vorm Schlafen oder andächtig in der Kirche sprechen. Werd's mal versuchen...

Freitag, 29. Juni 2012

Überrascht!

Hab heute mal in unserer Spielgruppe, die zwar im Pfarrsaal stattfindet, ansonsten aber mit Kirche nicht viel zu tun hat, gefragt, ob Interesse an einer Art spirituellen Eltern-Kind-Gruppe besteht. Also ein Treffen, bei dem wir Eltern uns ein wenig austauschen, z.B. übers Sonntagsevangelium oder gemeinsam singen und beten. Und die Kindern halt mit dabei sind, wir auch ggf. was basteln, Bibelgeschichten kennenlernen... Ist noch nichts Genaues geplant, aber das waren so erste Gedanken und Ideen.
Und es hat mich wirklich überrascht, wie viele darauf positiv reagiert haben. Oh man, das freut mich echt und ich hoffe, wir schaffen es, so ein Treffen ins Leben zu rufen.

Freitag, 15. Juni 2012

Titelmelodie

Eine Weile gibt es dieses Blog ja schon, aber ich wollte immer noch mal was zum Titel schreiben. Dieser lehnt sich nämlich an ein ein Wallfahrtslied, aus Neuzelle in Brandenburg.
Hier ist der Text:

Maria, Mutter, Friedenshort, wir kommen in bedrängten Tagen und bitten dich, ein Mutterwort für uns bei deinem Sohn zu sagen.
Sei du um uns wie ein Gebet, vor dem die Stürme knien müssen. Wenn deine Bitte mit uns fleht, kann sich dein Sohn uns nicht verschließen.
Du weißt, was uns im Herzen bebt an gläubigem und kühnem Wagen. Wenn deine Hand die Schatten hebt, wird uns ein Fest der Gnaden tagen.
Dein Haus ist wie ein Lobgesang, in dem die stummen Steine beten. All unser Bitten wird zum Dank und schweigt von seinen dunklen Nöten.
Dein Mantel ist ein goldnes Zelt, gewebt von mütterlicher Liebe. Breit ihn als Heimat um die Welt, daß keiner ohne Mutter bliebe.
 Dein Kind ist unser Himmelreich, das Licht von tausend klaren Sonnen kommt doch nicht seinem Glanze gleich, sein Herz verschenkt uns alle Wonnen.
Gib, daß wir unser Pilgersein in deines Kindes Licht vollenden. Hüll uns in deinen Mantel ein und führe uns an deinen Händen.
Maria, Mutter, Königin, im Jubel der erlösten Chöre gibt unser Herz als Lied sich hin: dir, Mutter, und dem Sohn zur Ehre.
Über die Geschichte des Liedes findet sich hier ein interessanter Artikel. Ich kenne es schon lange und natürlich singe ich es gern. Gehört auf jeden Fall zu meinen Lieblingsmarienliedern. Und da es auch eine gewisse Familientradiition hat (meine Großeltern sangen es in der Dankmesse zu ihrer Goldenen Hochzeit, wir in unserer Hochzeitsmese, nur nicht alle Strophen), fand ich es gut, dieses Lied als Titelmelodie für mein Blog auszusuchen. (Hab leider kein Youtube-Video finden könne, vielleicht kann ich es ja noch mal irgendwo aufnehmen...)

Mittwoch, 4. April 2012

Patronat gesucht

In unserem Pastoralverbund werden demnächst drei Gemeinden zu einer Pfarrei fusioniert. Und dazu braucht es dann natürlich auch ein neues Patronat. Die Gemeinden sind aufgerufen, Vorschläge zu machen. Ein Favorit scheint wohl Johannes XXIII. zu sein. Das sei ein "Heiliger mit Programm". Hm, ich dachte, das gäb's bei jedem Heiligen. Gibt es doch immer Gründe, warum jemand selig/heilig gesprochen wird.
Naja, an sich hab ich nichts gegen diesen Seligen, obwohl das kirchenrechtlich ja durchaus Probleme bei der Namensgebung mit sich brächte.

Sonntag, 11. März 2012

"Danke, dass Sie mitgemacht haben!"

Heute war Pfadfindermesse, im normalen Gemeindegottesdienst oder besser, anstelle dessen.
Und dieser "Dank" am Ende an die versammelte Gemeinde schien mir auch nötig. Muss man eigentlich noch mehr sagen außer "Pfadfindermesse"? Kenne mich da nicht so aus, aber was ich bisher hörte und erlebte, war eher gruselig.

Angekündigt war fetzige Musik (das klingt irgendwie nach 80er...) mit Charthits und Gospel.
Eingangs dann zum Beispiel "Es ist nicht deine Schuld" von den Ärzten oder irgendwie nach dem Kyrie ohne rechten Bezug zum liturgischen Ablauf Udo Lindenbergs "Mein Ding". Da war man froh, dass zur Gabenbereitung ein Lied mit den Worten "bread", "wine" und "Lord" vorkam. Anstatt Sanctus gab's "Oh Happy Day", alle schön vor dem Altar zur Gemeinde hin und klatschend...
Lesung(en) fiel aus, Predigt gabs nicht, sondern eine Vorstellung, was die Pfadfinder so gemacht haben im letzen Jahr und eine Scheckübergabe an zwei Spendenprojekte, natürlich mit Posieren zum Foto.

Ja, könnte noch mehr aufzählen. Ich frage mich echt, warum muss das sein? Der Dank der Pfadfinder ging übrigens auch an den Pastor, dass er so offen war und alles zuließ.
Dieser Gottesdienst war so selbstdarstellend, selbstbezogen, so innerweltlich, dass es schon eigentlich kein Gottesdienst mehr gewesen wäre, hätte der Zelebrant nicht ab und zu noch die Kurve zum Gottesbezug bekommen. Und das Hochgebet war zum Glück ohne besondere "Einlage", aber natürlich eines von den Kinderhochgebeten (glaube ich)...
Ach mensch...

Musste mir das jetzt erstmal von der Seele bloggen, hab auch schon mit einer Bekannten geredet, die heute mal zufällig bei uns in der Kirche war.
Haben nur gesagt: "Gut, dass der und die nicht in der Messe heute hier waren"... ;-)

Dienstag, 6. März 2012

Kinder in der Werktagsmesse?

Ich bin mir bewusst, dass nicht allzuviele Leute dieses Blog lesen, aber ich wage es trotdzem einmal, eine Frage in die Runde zu stellen.

In den letzten Wochen habe ich es ab und zu geschafft, hier im Dom eine der Werktagsmessen zu besuchen, zusammen mit meinem Einjährigen. Er sitzt meist recht brav in seinem Wagen und hält die 35 bis 40 Minuten der Messe ganz gut aus, aber eben nur ganz gut. Ab und zu quietscht oder jammert er dann schon mal.
Ich muss noch sagen, dass ich schon von einigen der regelmäßigen Besuchern gehört habe, was ich doch für ein braves Kind hätte.
Nun, es stimmt, im Großen und Ganzen klappt es ganz gut mit ihm in der Messe.
Aber ist es nicht doch ein bisschen störend, grade in so einer kleinen, übersichtlichen Gottesdienstgemeinde?

Was meint ihr, habt ihr Erfahrungen, eigene Erlebnisse? Stört es eure Andacht sehr, wenn es ab und zu mal ein paar Kindergeräusche gibt und eine Mutter/ ein Vater ein Kind umherträgt?

Mittwoch, 8. Februar 2012

Interessant...

Habe ja vor kurzem zu einem neuen Konzept in der Erstkommunionvorbereitung eines Paderborner Pastoralverbundes geschrieben.
Nun gab es dazu schon mehrere Leserbriefe in der Kirchenzeitung "Der Dom".
U.a. schrieb eine betroffene Mutter und die relativiert die schönen Konzeptaussagen ganz gewaltig. Sie merkt an, dass die Eltern nur über die neue Art der Vorbereitung und der Erstkommunionfeier informiert wurden, es keine Diskussionsmöglichkeiten dazu gab und dass viele Eltern nicht mit dem neuen Konzept einverstanden waren. Trotz Beschwerden, Änderungswünschen etc. gibt's nun wohl eine Gruppe von Eltern, die in Eigeninitiative die Erstkommunionvorbereitung gestalten. Sie haben sich alle zusammen einen Sonntag im Mai als "ihren" Erstkommuniontag ausgesucht. Damit ist dann wohl die Absicht des Pastoralteams gescheitert, dass man die Erstkommunionen der Kinder "einfach so" in die normalen Gemeindegottesdienste integrieren kann.
Interessant, Eltern wünschen sich eben ein gemeinsames Fest für ihre Kinder. Und es ist ja nun auch ein berechtigtes Anliegen, dass die erste Heilige Kommunion in einem feierlichen Rahmen begangen wird.
Ich finde aber, dass der Gedanke, dass jeder Sonntag ein Fest ist, dass also immer die Möglichkeit besteht, eine festliche Erstkommunion zu feiern, weiterhin bedenkenswert. Vielleicht liegt der Grund für die Verstimmungen in der Gemeinde aber, wie so oft, in der fehlenden Kommunikation. Klar, was jahrelang normal war und gerade deswegen geliebt wurde, kann man nicht einfach so abschaffen. Die Eltern und die ganze Gemeinde mit einzubeziehen in neue Wege der Sakramentenkatechese ist nun mal nicht so nebenher zu realisieren.

Sonntag, 29. Januar 2012

Gemeindeversammlung

Heute nach dem Hochamt war die gesamte Pfarrgemeinde eingeladen, in einer Informationsveranstaltung Näheres zur Fusion der drei Gemeinden aus unserem Pastoralverbund zu erfahren.
War auch ziemlich voll. Leider konnte ich nicht die ganze Zeit dabei sein, hat mich ein bisschen geärgert, dass ne halbe Stunde nur rekapituliert wurde, was bisher alles schon gemeinsam gemacht wird. Das ist ja eigentlich bekannt. Das interessante, wie es jetzt weitergeht und was sich ändert, hab ich deswegen nur noch ansatzweise mitbekommen. Na, die gezeigte Präsentation gibt es vielleicht trotdem noch mal zum Anschauen.
Interessant fand ich, dass ein Mangel an Priestern und Gemeindereferenten beklagt wurde, die rückgehende Zahl der Gläubigen aber in diesem Zusammenhang gar nicht genannt wurde.

Sonntag, 22. Januar 2012

Taufvorbereitung

Letzte Woche gab es dazu einen Gemeindeabend, immerhin ca. 12 Leute waren gekommmen. Gemeinsam mit dem Pfarrer, der die derzeitige Taufvorbereitungspraxis und ein Projekt ine einer benachbarten Gemeinde vorstellte, wurde überlegt, wie zukünftig die Taufvorbereitung im Pastoralverbund aussehen soll.
Zusätzlich zum bisherigen Hausbesuch durch den Kleriker, der die Taufe vornimmt, ist nun angedacht, eine Art "Taufseminar" zusätzlich anzubieten. Ein Abend, bei dem es um die verschiedenen Symbole bei der Taufe geht, eine Kirchenbegehung/-besichtigung und in einer Gesprächsrunde darum, was es eigentlich heißt, ein Kind christlich zu erziehen. Vielleicht auch mit konkreten Anregungen zur Gestaltung der Tauffeier.
Ist jedenfalls ne gute Sache und ich hoffe, ich schaffe es, mich dabei mit einzubringen.

Samstag, 31. Dezember 2011

Jesus, der Gepäckträger

Weil Jesus die Rückenprobleme seiner Freunde nicht länger mit ansehen konnte, bot er ihnen an, dass er alles trägt. Das Angebot steht. (Matthäus 11, 28)



Aus einer Weihnachtskarte. (Quelle)

Dienstag, 27. Dezember 2011

Weihnachten - So und so

Also, nach längerer Zeit mal wieder was von mir.
Hab schon öfter gedacht: "Das wäre jetzt was für den Blog". Na, und dann fehlt Zeit, Lust und so, um wieder anzufangen. Mal sehen, wie es demnächst klappt.

Die ersten Weihnachtstage liegen hinter uns, war zum ersten Mal seit vielen Jahren in einer dieser Krippenandachten. Oje, hatte Angst davor. Die "Familiengottesdienste" sind ja echt ein Knaller, da flüchten wir lieber in den Dom, zu ordentlicher Liturgie. Nun aber Heiligabend, da ist selbst die erste Christmette um 17 Uhr schon zu spät. Dann also Krippenandacht, damit wenigstens etwas Gottesdienst dabei ist. Dem kleinen Mann ist es (noch) egal, was da in der Kirche passiert.
Und dann das, eine kurze, aber echt schöne Krippenandacht, ein paar Lieder, Gebet, Fürbitten, Vater unser, dazwischen eine erzählte Weihnachtsgeschichte und eine Prozession, bei der Kinder die Krippenfiguren an ihren Ort trugen. Gestaltet von einer Familie aus der Gemeinde. Echt, es gibt noch Laienkatholiken, die andächtige Andachten feiern können, unaufgeregt und ehrlich.
Am ersten Feiertag dann (leider) das komplette Gegenteil. Waren im Kloster, freute mich auf eine schöne Weihnachtsliturgie, mit Johannesevangelium, ansprechender Predigt, ein paar Weihnachtsliederklassiker. Was gab's? Nen "volksnahen" Pater, der sich Texte ausdachte wo es nur ging, eine scheußliche Predigt ("Jesu Geburt ist gar nicht historisch"), davor natürlich das nächtliche Evangelium bzw. Lesungstexte. Ab dann hab ich zum Glück nicht mehr viel mitbekommen, so ein Kirchenvorraum mit Tür hat auch was für sich... Am Ende, das war echt "toll" wurde in er Kirche das Licht ausgemacht und es gab "Stille Nacht".
Oh man.
Ich hoffe, ich schaffe es in den kommenden Tagen noch mal in die Messe, mal schauen, was dann passiert.

Ansonsten: Fröhliche Weihnachten noch!

Sonntag, 19. Juni 2011

Modalismus

Die Predigt heute, da waren wir uns einig, war zwar ganz nett und schön für Kinder, aber man hätte dem Pfarrer doch am liebsten ein 'Ketzer' zugerufen, denn seine Gedanken waren leider etwas zu modalistisch. Er sprach von der Dreieinigkeit als 3 unterschiedliche Erscheinungsformen eines Wesens. Hat das nett dargestellt mit 'Linus', der gleichzeitig Sohn, Bruder und Kindergartenkind ist.
Da hat mir die Katechese eines Seminaristen vor ein paar Jahren besser gefallen. Der hat die Dreifaltigkeit mit 3 brennenden Kerzen versucht darzustellen, deren Flammen sich zu einer vereint haben.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Zwischenmeldung

Ja, das bloggen kommt derzeit (leider) etwas zu kurz, aber ich lese fleißig alles mit. Hab seit kurzem den Google Reader entdeckt und vor allem während meiner nächtlichen Beschäftigung schmökere ich mit dem iPod. Wie haben das die Damen früher nur ohne solche technische Animation ausgehalten? Müssen sich ja zu Tode gelangweilt haben... ;-)
Heute dann mit zwei lieben Bekannten, frisch zu Diakonen geweiht und noch ganz beseelt von der Weihe, Eis essen gewesen. Schon lustig, mit zwei "schwarzen Herren" unterwegs zu sein, die dann wiederum die anderen "schwarzen Herren" kennen, die teilweise "inkognito" herum laufen...
War sehr schön, mal wieder ein bisschen Neues und Altbekanntes "von früher" zu hören. Und überhaupt, schön, dass es den beide so gut zu gehen scheint mit ihrer Weihegnade. Hatte jedenfalls den Eindruck, dass sie sich freuen, dann jetzt sehr bald wieder in die Gemeinde zu gehen.

Dienstag, 5. April 2011

Der Heiligen-Generator

Mein generierter Heiliger ist Basilius der Große, hm, muss mal noch ein bisschen mehr über ihn herausfinden.



Aber ne lustige Sache, hier ist der Link.

Freitag, 18. März 2011

Ein neuer Berliner Bischof?

In der letzten Zeit gab es ein paar Artikel zur Frage, wer denn der neue Bischof von Berlin werden wird und was er für Fähigkeiten braucht, um sein Amt würdig auszufüllen. Genannt wurden so Dinge wie sicheres Auftreten auf dem politischen Parkett, Dialogfähigkeit in der Ökumene, mit anderen Religionen und Nichtgläubigen, die in Berlin zahlreich vertreten sind. Solche Dinge halt.
Mich hat dabei aber geärgert, dass das Bischofsamt an sich überhaupt nicht im Blick war. Denn was ist ein Bischof in erster Linie? Doch der Hirt seiner Herde. Und die besteht im Erzbistum Berlin nicht nur aus den Haupstädtern und ihrem Lebensumfeld (das ja zugegebener Maßen ein ganz besonderes ist), sondern auch aus Brandenburgern und Vorpommern. Und dass die so ganz und gar keine Erwähnung finden, das ist doch doof. Denn was nützt denen ein redegewandter Politiker?
Die Kirche im Erzbistum Berlin braucht einen Bischof, der eben nicht nur in der Hauptstadt wirkt, sondern sich nicht zu schade ist, auch die Katholiken in der Prignitz oder an der vorpommerschen Ostseeküste nicht zu vergessen und ebenso ihr Hirte zu sein. Gerade weil sie so wenige sind.