Heute war Pfadfindermesse, im normalen Gemeindegottesdienst oder besser, anstelle dessen.
Und dieser "Dank" am Ende an die versammelte Gemeinde schien mir auch nötig. Muss man eigentlich noch mehr sagen außer "Pfadfindermesse"? Kenne mich da nicht so aus, aber was ich bisher hörte und erlebte, war eher gruselig.
Angekündigt war fetzige Musik (das klingt irgendwie nach 80er...) mit Charthits und Gospel.
Eingangs dann zum Beispiel "Es ist nicht deine Schuld" von den Ärzten oder irgendwie nach dem Kyrie ohne rechten Bezug zum liturgischen Ablauf Udo Lindenbergs "Mein Ding". Da war man froh, dass zur Gabenbereitung ein Lied mit den Worten "bread", "wine" und "Lord" vorkam. Anstatt Sanctus gab's "Oh Happy Day", alle schön vor dem Altar zur Gemeinde hin und klatschend...
Lesung(en) fiel aus, Predigt gabs nicht, sondern eine Vorstellung, was die Pfadfinder so gemacht haben im letzen Jahr und eine Scheckübergabe an zwei Spendenprojekte, natürlich mit Posieren zum Foto.
Ja, könnte noch mehr aufzählen. Ich frage mich echt, warum muss das sein? Der Dank der Pfadfinder ging übrigens auch an den Pastor, dass er so offen war und alles zuließ.
Dieser Gottesdienst war so selbstdarstellend, selbstbezogen, so innerweltlich, dass es schon eigentlich kein Gottesdienst mehr gewesen wäre, hätte der Zelebrant nicht ab und zu noch die Kurve zum Gottesbezug bekommen. Und das Hochgebet war zum Glück ohne besondere "Einlage", aber natürlich eines von den Kinderhochgebeten (glaube ich)...
Ach mensch...
Musste mir das jetzt erstmal von der Seele bloggen, hab auch schon mit einer Bekannten geredet, die heute mal zufällig bei uns in der Kirche war.
Haben nur gesagt: "Gut, dass der und die nicht in der Messe heute hier waren"... ;-)
Sonntag, 11. März 2012
Dienstag, 6. März 2012
Kinder in der Werktagsmesse?
Ich bin mir bewusst, dass nicht allzuviele Leute dieses Blog lesen, aber ich wage es trotdzem einmal, eine Frage in die Runde zu stellen.
In den letzten Wochen habe ich es ab und zu geschafft, hier im Dom eine der Werktagsmessen zu besuchen, zusammen mit meinem Einjährigen. Er sitzt meist recht brav in seinem Wagen und hält die 35 bis 40 Minuten der Messe ganz gut aus, aber eben nur ganz gut. Ab und zu quietscht oder jammert er dann schon mal.
Ich muss noch sagen, dass ich schon von einigen der regelmäßigen Besuchern gehört habe, was ich doch für ein braves Kind hätte.
Nun, es stimmt, im Großen und Ganzen klappt es ganz gut mit ihm in der Messe.
Aber ist es nicht doch ein bisschen störend, grade in so einer kleinen, übersichtlichen Gottesdienstgemeinde?
Was meint ihr, habt ihr Erfahrungen, eigene Erlebnisse? Stört es eure Andacht sehr, wenn es ab und zu mal ein paar Kindergeräusche gibt und eine Mutter/ ein Vater ein Kind umherträgt?
In den letzten Wochen habe ich es ab und zu geschafft, hier im Dom eine der Werktagsmessen zu besuchen, zusammen mit meinem Einjährigen. Er sitzt meist recht brav in seinem Wagen und hält die 35 bis 40 Minuten der Messe ganz gut aus, aber eben nur ganz gut. Ab und zu quietscht oder jammert er dann schon mal.
Ich muss noch sagen, dass ich schon von einigen der regelmäßigen Besuchern gehört habe, was ich doch für ein braves Kind hätte.
Nun, es stimmt, im Großen und Ganzen klappt es ganz gut mit ihm in der Messe.
Aber ist es nicht doch ein bisschen störend, grade in so einer kleinen, übersichtlichen Gottesdienstgemeinde?
Was meint ihr, habt ihr Erfahrungen, eigene Erlebnisse? Stört es eure Andacht sehr, wenn es ab und zu mal ein paar Kindergeräusche gibt und eine Mutter/ ein Vater ein Kind umherträgt?
Dienstag, 21. Februar 2012
Oje...
Vorhin im Radio, ein Beitrag über eine Kunstausstellung. Berichtet wird über ein bestimmtes Bild. Dort sei eine katholische Familie dargestellt: Vater, Mutter und Kind...
Oh man, gilt heute das allein schon als katholisch?
Oh man, gilt heute das allein schon als katholisch?
Montag, 20. Februar 2012
Ein Pfarrer als Bundespräsident?
Joachim Gauck soll wohl nun der neue Grüß-August der Nation werden. Na, hoffen wir mal, dass diesmal alles klappt.
Aber bitte, überall steht, dass nun ein Pfarrer gewählt werden soll. Der Mann ist seit über 20 Jahren kein Pfarrer mehr! Er ist Politiker, wenn auch parteilos.
Aber bitte, überall steht, dass nun ein Pfarrer gewählt werden soll. Der Mann ist seit über 20 Jahren kein Pfarrer mehr! Er ist Politiker, wenn auch parteilos.
Mittwoch, 8. Februar 2012
Interessant...
Habe ja vor kurzem zu einem neuen Konzept in der Erstkommunionvorbereitung eines Paderborner Pastoralverbundes geschrieben.
Nun gab es dazu schon mehrere Leserbriefe in der Kirchenzeitung "Der Dom".
U.a. schrieb eine betroffene Mutter und die relativiert die schönen Konzeptaussagen ganz gewaltig. Sie merkt an, dass die Eltern nur über die neue Art der Vorbereitung und der Erstkommunionfeier informiert wurden, es keine Diskussionsmöglichkeiten dazu gab und dass viele Eltern nicht mit dem neuen Konzept einverstanden waren. Trotz Beschwerden, Änderungswünschen etc. gibt's nun wohl eine Gruppe von Eltern, die in Eigeninitiative die Erstkommunionvorbereitung gestalten. Sie haben sich alle zusammen einen Sonntag im Mai als "ihren" Erstkommuniontag ausgesucht. Damit ist dann wohl die Absicht des Pastoralteams gescheitert, dass man die Erstkommunionen der Kinder "einfach so" in die normalen Gemeindegottesdienste integrieren kann.
Interessant, Eltern wünschen sich eben ein gemeinsames Fest für ihre Kinder. Und es ist ja nun auch ein berechtigtes Anliegen, dass die erste Heilige Kommunion in einem feierlichen Rahmen begangen wird.
Ich finde aber, dass der Gedanke, dass jeder Sonntag ein Fest ist, dass also immer die Möglichkeit besteht, eine festliche Erstkommunion zu feiern, weiterhin bedenkenswert. Vielleicht liegt der Grund für die Verstimmungen in der Gemeinde aber, wie so oft, in der fehlenden Kommunikation. Klar, was jahrelang normal war und gerade deswegen geliebt wurde, kann man nicht einfach so abschaffen. Die Eltern und die ganze Gemeinde mit einzubeziehen in neue Wege der Sakramentenkatechese ist nun mal nicht so nebenher zu realisieren.
Nun gab es dazu schon mehrere Leserbriefe in der Kirchenzeitung "Der Dom".
U.a. schrieb eine betroffene Mutter und die relativiert die schönen Konzeptaussagen ganz gewaltig. Sie merkt an, dass die Eltern nur über die neue Art der Vorbereitung und der Erstkommunionfeier informiert wurden, es keine Diskussionsmöglichkeiten dazu gab und dass viele Eltern nicht mit dem neuen Konzept einverstanden waren. Trotz Beschwerden, Änderungswünschen etc. gibt's nun wohl eine Gruppe von Eltern, die in Eigeninitiative die Erstkommunionvorbereitung gestalten. Sie haben sich alle zusammen einen Sonntag im Mai als "ihren" Erstkommuniontag ausgesucht. Damit ist dann wohl die Absicht des Pastoralteams gescheitert, dass man die Erstkommunionen der Kinder "einfach so" in die normalen Gemeindegottesdienste integrieren kann.
Interessant, Eltern wünschen sich eben ein gemeinsames Fest für ihre Kinder. Und es ist ja nun auch ein berechtigtes Anliegen, dass die erste Heilige Kommunion in einem feierlichen Rahmen begangen wird.
Ich finde aber, dass der Gedanke, dass jeder Sonntag ein Fest ist, dass also immer die Möglichkeit besteht, eine festliche Erstkommunion zu feiern, weiterhin bedenkenswert. Vielleicht liegt der Grund für die Verstimmungen in der Gemeinde aber, wie so oft, in der fehlenden Kommunikation. Klar, was jahrelang normal war und gerade deswegen geliebt wurde, kann man nicht einfach so abschaffen. Die Eltern und die ganze Gemeinde mit einzubeziehen in neue Wege der Sakramentenkatechese ist nun mal nicht so nebenher zu realisieren.
Sonntag, 29. Januar 2012
Gemeindeversammlung
Heute nach dem Hochamt war die gesamte Pfarrgemeinde eingeladen, in einer Informationsveranstaltung Näheres zur Fusion der drei Gemeinden aus unserem Pastoralverbund zu erfahren.
War auch ziemlich voll. Leider konnte ich nicht die ganze Zeit dabei sein, hat mich ein bisschen geärgert, dass ne halbe Stunde nur rekapituliert wurde, was bisher alles schon gemeinsam gemacht wird. Das ist ja eigentlich bekannt. Das interessante, wie es jetzt weitergeht und was sich ändert, hab ich deswegen nur noch ansatzweise mitbekommen. Na, die gezeigte Präsentation gibt es vielleicht trotdem noch mal zum Anschauen.
Interessant fand ich, dass ein Mangel an Priestern und Gemeindereferenten beklagt wurde, die rückgehende Zahl der Gläubigen aber in diesem Zusammenhang gar nicht genannt wurde.
War auch ziemlich voll. Leider konnte ich nicht die ganze Zeit dabei sein, hat mich ein bisschen geärgert, dass ne halbe Stunde nur rekapituliert wurde, was bisher alles schon gemeinsam gemacht wird. Das ist ja eigentlich bekannt. Das interessante, wie es jetzt weitergeht und was sich ändert, hab ich deswegen nur noch ansatzweise mitbekommen. Na, die gezeigte Präsentation gibt es vielleicht trotdem noch mal zum Anschauen.
Interessant fand ich, dass ein Mangel an Priestern und Gemeindereferenten beklagt wurde, die rückgehende Zahl der Gläubigen aber in diesem Zusammenhang gar nicht genannt wurde.
Sonntag, 22. Januar 2012
Taufvorbereitung
Letzte Woche gab es dazu einen Gemeindeabend, immerhin ca. 12 Leute waren gekommmen. Gemeinsam mit dem Pfarrer, der die derzeitige Taufvorbereitungspraxis und ein Projekt ine einer benachbarten Gemeinde vorstellte, wurde überlegt, wie zukünftig die Taufvorbereitung im Pastoralverbund aussehen soll.
Zusätzlich zum bisherigen Hausbesuch durch den Kleriker, der die Taufe vornimmt, ist nun angedacht, eine Art "Taufseminar" zusätzlich anzubieten. Ein Abend, bei dem es um die verschiedenen Symbole bei der Taufe geht, eine Kirchenbegehung/-besichtigung und in einer Gesprächsrunde darum, was es eigentlich heißt, ein Kind christlich zu erziehen. Vielleicht auch mit konkreten Anregungen zur Gestaltung der Tauffeier.
Ist jedenfalls ne gute Sache und ich hoffe, ich schaffe es, mich dabei mit einzubringen.
Zusätzlich zum bisherigen Hausbesuch durch den Kleriker, der die Taufe vornimmt, ist nun angedacht, eine Art "Taufseminar" zusätzlich anzubieten. Ein Abend, bei dem es um die verschiedenen Symbole bei der Taufe geht, eine Kirchenbegehung/-besichtigung und in einer Gesprächsrunde darum, was es eigentlich heißt, ein Kind christlich zu erziehen. Vielleicht auch mit konkreten Anregungen zur Gestaltung der Tauffeier.
Ist jedenfalls ne gute Sache und ich hoffe, ich schaffe es, mich dabei mit einzubringen.
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