... war der Titel eines Artikels der Lokalzeitung in Brandenburg (leider nicht online). Berichtet wurde, dass nach vielen Jahren nun endlich die offenen Stellen im Innenraumputz des Brandenburger Domes restauriert und versiegelt werden.
Sie waren Anfang der 90er Jahre, bei der Rettung des Domes offen geblieben. Stanislaus hatte sich darüber auch schon gewundert.
Der Grund aber, warum diese Stellen putzlos blieben, war nicht als eine Art "Mahnung", wie ich auch vermutete. Im Gegenteil, viel raffinierter! Die Stellen wurden so offen gelassen, um über all die Jahre daraufhinzuweisen, dass man weiterhin viele Spenden braucht, für den Dom und all die Anlagen drumherum. Und es hat geholfen, das Geld floss reichlich.
Also, eigentlich echt ein schlauer Ansatz. ;-)
Mittwoch, 11. Januar 2012
Sonntag, 8. Januar 2012
Neue Wege in der Erstkommunionvorbereitung
In der hiesigen Bistumszeitung ist diese Woche ein Artikel über einen Paderborner Pastoralverbund, in dem die Kinder mal nicht mit Tischmüttern auf die Erstkommunion vorbereitet werden. Eltern und auch die Gemeinde werden mit einbezogen, über "Projekte" (was auch immer damit gemeint ist. Vielleicht das Wegegottesdienstkonzept.)
(Nebenbei, ich fände es ja am besten, wenn Pfarrer, Kaplan/Vikar oder wenigstens die Gemeindereferentin die Vorbereitung selber übernähmen, so wie ich es erlebt habe, aber das geht wohl allein wegen der immer noch recht großen Zahlen nicht.)
Interessant ist jedoch, dass der gemeinsame Erstkommuniontermin am Weißen Sonntag aufgegeben wird. Vielmehr können sich die Eltern nun einen Termin aussuchen, von Januar bis Mai. Es tun sich wohl oft einige zusammen, Schulkameraden und Freunde. Dann gehen die Kinder ganz normal mit ihren Eltern zur Kommunion. In der Messe wird darauf eingegangen und z.B. Verwandte können eine Fürbitte vortragen etc. Dahinter steckt der Gedanke, dass bisher für einige Eltern und Kinder der eine Termin am Weißen Sonntag als Höhepunkt gilt und danach viele nicht mehr zur Kirche kommen. Was man halt kennt.
Und gerade deswegen eigentlich eine schöne Idee. Wie im Artikel erklärt wird, soll vor allem der communio-Charakter der gemeinsamem Mahlfeier mehr hervorgehoben werden. Und die Kinder sind nicht auf einen Tag "dressiert", sondern lernen vielleicht auch einen kontinuierlichen Messbesuch.
Ein bisschen problematisch finde ich dann nur, dass eventuell ja auch Kinder so gut wie unvorbereitet zur Kommunion gehen (denn die gemeinsame Vorbereitungszeit läuft ab Januar bis Mai). Und die arme Gemeinde, wenn es zehn, zwölf Mal einen "Erstkommuniongottesdienst" gibt und immer wieder ne entsprechende Predigt, möglicherweise merkwürdig eigenformulierte Fürbitten, absonderliche Meditationstexte... Na, ich hoffe mal, das Pastoralteam verliert die normalen Gottesdienstbesucher nicht aus dem Blick.
(Nebenbei, ich fände es ja am besten, wenn Pfarrer, Kaplan/Vikar oder wenigstens die Gemeindereferentin die Vorbereitung selber übernähmen, so wie ich es erlebt habe, aber das geht wohl allein wegen der immer noch recht großen Zahlen nicht.)
Interessant ist jedoch, dass der gemeinsame Erstkommuniontermin am Weißen Sonntag aufgegeben wird. Vielmehr können sich die Eltern nun einen Termin aussuchen, von Januar bis Mai. Es tun sich wohl oft einige zusammen, Schulkameraden und Freunde. Dann gehen die Kinder ganz normal mit ihren Eltern zur Kommunion. In der Messe wird darauf eingegangen und z.B. Verwandte können eine Fürbitte vortragen etc. Dahinter steckt der Gedanke, dass bisher für einige Eltern und Kinder der eine Termin am Weißen Sonntag als Höhepunkt gilt und danach viele nicht mehr zur Kirche kommen. Was man halt kennt.
Und gerade deswegen eigentlich eine schöne Idee. Wie im Artikel erklärt wird, soll vor allem der communio-Charakter der gemeinsamem Mahlfeier mehr hervorgehoben werden. Und die Kinder sind nicht auf einen Tag "dressiert", sondern lernen vielleicht auch einen kontinuierlichen Messbesuch.
Ein bisschen problematisch finde ich dann nur, dass eventuell ja auch Kinder so gut wie unvorbereitet zur Kommunion gehen (denn die gemeinsame Vorbereitungszeit läuft ab Januar bis Mai). Und die arme Gemeinde, wenn es zehn, zwölf Mal einen "Erstkommuniongottesdienst" gibt und immer wieder ne entsprechende Predigt, möglicherweise merkwürdig eigenformulierte Fürbitten, absonderliche Meditationstexte... Na, ich hoffe mal, das Pastoralteam verliert die normalen Gottesdienstbesucher nicht aus dem Blick.
Samstag, 31. Dezember 2011
Jesus, der Gepäckträger
Weil Jesus die Rückenprobleme seiner Freunde nicht länger mit ansehen konnte, bot er ihnen an, dass er alles trägt. Das Angebot steht. (Matthäus 11, 28)
Aus einer Weihnachtskarte. (Quelle)
Aus einer Weihnachtskarte. (Quelle)
Dienstag, 27. Dezember 2011
Weihnachten - So und so
Also, nach längerer Zeit mal wieder was von mir.
Hab schon öfter gedacht: "Das wäre jetzt was für den Blog". Na, und dann fehlt Zeit, Lust und so, um wieder anzufangen. Mal sehen, wie es demnächst klappt.
Die ersten Weihnachtstage liegen hinter uns, war zum ersten Mal seit vielen Jahren in einer dieser Krippenandachten. Oje, hatte Angst davor. Die "Familiengottesdienste" sind ja echt ein Knaller, da flüchten wir lieber in den Dom, zu ordentlicher Liturgie. Nun aber Heiligabend, da ist selbst die erste Christmette um 17 Uhr schon zu spät. Dann also Krippenandacht, damit wenigstens etwas Gottesdienst dabei ist. Dem kleinen Mann ist es (noch) egal, was da in der Kirche passiert.
Und dann das, eine kurze, aber echt schöne Krippenandacht, ein paar Lieder, Gebet, Fürbitten, Vater unser, dazwischen eine erzählte Weihnachtsgeschichte und eine Prozession, bei der Kinder die Krippenfiguren an ihren Ort trugen. Gestaltet von einer Familie aus der Gemeinde. Echt, es gibt noch Laienkatholiken, die andächtige Andachten feiern können, unaufgeregt und ehrlich.
Am ersten Feiertag dann (leider) das komplette Gegenteil. Waren im Kloster, freute mich auf eine schöne Weihnachtsliturgie, mit Johannesevangelium, ansprechender Predigt, ein paar Weihnachtsliederklassiker. Was gab's? Nen "volksnahen" Pater, der sich Texte ausdachte wo es nur ging, eine scheußliche Predigt ("Jesu Geburt ist gar nicht historisch"), davor natürlich das nächtliche Evangelium bzw. Lesungstexte. Ab dann hab ich zum Glück nicht mehr viel mitbekommen, so ein Kirchenvorraum mit Tür hat auch was für sich... Am Ende, das war echt "toll" wurde in er Kirche das Licht ausgemacht und es gab "Stille Nacht".
Oh man.
Ich hoffe, ich schaffe es in den kommenden Tagen noch mal in die Messe, mal schauen, was dann passiert.
Ansonsten: Fröhliche Weihnachten noch!
Hab schon öfter gedacht: "Das wäre jetzt was für den Blog". Na, und dann fehlt Zeit, Lust und so, um wieder anzufangen. Mal sehen, wie es demnächst klappt.
Die ersten Weihnachtstage liegen hinter uns, war zum ersten Mal seit vielen Jahren in einer dieser Krippenandachten. Oje, hatte Angst davor. Die "Familiengottesdienste" sind ja echt ein Knaller, da flüchten wir lieber in den Dom, zu ordentlicher Liturgie. Nun aber Heiligabend, da ist selbst die erste Christmette um 17 Uhr schon zu spät. Dann also Krippenandacht, damit wenigstens etwas Gottesdienst dabei ist. Dem kleinen Mann ist es (noch) egal, was da in der Kirche passiert.
Und dann das, eine kurze, aber echt schöne Krippenandacht, ein paar Lieder, Gebet, Fürbitten, Vater unser, dazwischen eine erzählte Weihnachtsgeschichte und eine Prozession, bei der Kinder die Krippenfiguren an ihren Ort trugen. Gestaltet von einer Familie aus der Gemeinde. Echt, es gibt noch Laienkatholiken, die andächtige Andachten feiern können, unaufgeregt und ehrlich.
Am ersten Feiertag dann (leider) das komplette Gegenteil. Waren im Kloster, freute mich auf eine schöne Weihnachtsliturgie, mit Johannesevangelium, ansprechender Predigt, ein paar Weihnachtsliederklassiker. Was gab's? Nen "volksnahen" Pater, der sich Texte ausdachte wo es nur ging, eine scheußliche Predigt ("Jesu Geburt ist gar nicht historisch"), davor natürlich das nächtliche Evangelium bzw. Lesungstexte. Ab dann hab ich zum Glück nicht mehr viel mitbekommen, so ein Kirchenvorraum mit Tür hat auch was für sich... Am Ende, das war echt "toll" wurde in er Kirche das Licht ausgemacht und es gab "Stille Nacht".
Oh man.
Ich hoffe, ich schaffe es in den kommenden Tagen noch mal in die Messe, mal schauen, was dann passiert.
Ansonsten: Fröhliche Weihnachten noch!
Donnerstag, 8. September 2011
Ziemlich spät...
... ich weiß, aber ich will in dieser ganzen verrückten Zollitsch-Debatte doch auch noch meinen Senf dazugeben. Besser gesagt, nicht meinen, sondern noch mal an den Wortlaut des Interviews erinnern!
Wer hat das eigentlich alles gelesen, bevor er den Erzbischof verurteilt, ihm Böswilligkeit und ich weiß nicht was noch unterstellt hat.
Also er sagt:
Also, er hat nicht gesagt, wir müssten barmherzig sein und diese Menschen zur Kommunion zulassen. Nein, er spricht allgemein von Barmherzigkeit. Und dass wir den Menschen beistehen sollen, die gescheitert sind. Und das ist doch wohl keine Frage oder?
Weiter:
Gut oder nicht gut, das sagt Zollitsch gar nicht. Er spricht nur davon, dass Christian Wulff seinen Glauben lebt. Und auch wenn er nicht ohne Fehl und Tadel ist, Dinge nicht gut gewesen sind, wer von uns kann denn darüber urteilen, wie gläubig er ist, wie ernst er das nimmt? Es kann doch jeder von uns sündigen. Das ist nun mal unsere menschliche Schwäche. Und wissen wir denn, wie sehr Wulff sich seiner Schuld bewusst ist?
Und überhaupt, zumeist zählen zu einer Scheidung zwei. Da können wir uns als Außenstehende, die den Bundespräsidenten nur als Politiker, nicht als Privatmann kennen,doch echt kein Urteil erlauben. Ich weiß jedenfalls nicht, wie es in seinem Herzen aussieht.
Wer hat das eigentlich alles gelesen, bevor er den Erzbischof verurteilt, ihm Böswilligkeit und ich weiß nicht was noch unterstellt hat.
Also er sagt:
Frage: Bundespräsident Wullf hat sich sehr für den Besuch von Beneditk in Deutschland eingesetzt. Wulff ist katholisch, geschieden und wieder verheiratet. Nach den geltenden Regeln istner darum vom Abendmahl ausgeschlossen. Gibt das in der katholischen Hierarchie zu denken?
Zollitsch: Selbstverständlich gibt das zu denken. Der Bundespräsident hat sehr viel Wert darauf gelegt, dass der Papst kommt. Wir stehen ja ganz allgemein vor der Frage, wie wir Menschen helfen, deren Leben in wichtigen Dingen unglücklich verlaufen ist. Dazu gehört auch eine gescheiterte Ehe. Das ist eine Frage der Barmherzigkeit, und darüber werden wir in nächster Zeit intensiv sprechen.
Also, er hat nicht gesagt, wir müssten barmherzig sein und diese Menschen zur Kommunion zulassen. Nein, er spricht allgemein von Barmherzigkeit. Und dass wir den Menschen beistehen sollen, die gescheitert sind. Und das ist doch wohl keine Frage oder?
Weiter:
Frage: Was ist denn Ihre Antwort: Ist der Bundespräsident ein guter Katholik?
Zollitsch: Er ist für mich ein Katholik, der seinen Glauben lebt und darunter leidet, wie die Situation ist. Ich bin dem Bundespräsidenten dankbar für sein öffentliches Glaubenszeugnis.
Gut oder nicht gut, das sagt Zollitsch gar nicht. Er spricht nur davon, dass Christian Wulff seinen Glauben lebt. Und auch wenn er nicht ohne Fehl und Tadel ist, Dinge nicht gut gewesen sind, wer von uns kann denn darüber urteilen, wie gläubig er ist, wie ernst er das nimmt? Es kann doch jeder von uns sündigen. Das ist nun mal unsere menschliche Schwäche. Und wissen wir denn, wie sehr Wulff sich seiner Schuld bewusst ist?
Und überhaupt, zumeist zählen zu einer Scheidung zwei. Da können wir uns als Außenstehende, die den Bundespräsidenten nur als Politiker, nicht als Privatmann kennen,doch echt kein Urteil erlauben. Ich weiß jedenfalls nicht, wie es in seinem Herzen aussieht.
Donnerstag, 4. August 2011
Stellenausschreibung
Hab grad in der Mittagspause ein bisschen Zeitung gelesen und dabei eine sehr witzige Stellenausschreibung gelesen.
Das es sowas gibt... ;-)
Das es sowas gibt... ;-)
Dienstag, 2. August 2011
Genug?
Hunger in Ostafrika - Und was kann ich tun?
Ich habe gespendet - Kann ich mich jetzt ruhigen Gewissens zurücklehnen?
Habe ich damit genug getan?
Beten - Hilft das gegen die konkrete Not?
Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass jede Minute Menschen sterben: Erwachsene, Kinder, Babys...
Ich habe gespendet - Kann ich mich jetzt ruhigen Gewissens zurücklehnen?
Habe ich damit genug getan?
Beten - Hilft das gegen die konkrete Not?
Es ist ein schreckliches Gefühl zu wissen, dass jede Minute Menschen sterben: Erwachsene, Kinder, Babys...
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